Kontakt

Abonnieren Sie unsere
Stammkunden-Info

Haas GmbH Oberhausen - Solaranlagen - Sanitäre Anlagen Heizungsbau Wasserbehandlung Badsanierung

NAVIGATION


Rohrdefekt

Dichtheitsprüfung

Ein wichtiges Thema für alle Grundstückseigentümer:

Die Errichtung, der Betrieb und die Instandhaltung privater Abwasserleitungen sind Aufgabe des Grundstückseigentümers. Er gilt als Anlagenbetreiber und hat folglich gewisse rechtliche Verpflichtungen.

Diese ergeben sich grundlegend aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes und werden konkretisiert durch die Gesetze der jeweiligen Bundesländer.

Welche Grundsätze gelten beim Betrieb von Abwasseranlagen

Abwasserleitungen müssen dicht sein! Diese so selbstverständlich klingende Feststellung gilt als rechtliche Vorschrift. Vorrangig sind hierfür zwei Gründe ausschlaggebend:

  • Vermeidung des Eindringens von Grundwasser in die Leitung, da dies unnötige Kosten für die Säuberung nicht reinigungsbedürftigen Grundwassers in Kläranlagen zur Folge hat
  • Vermeidung des ungewollten Austretens von Schmutzwasser aus Abwasserleitungen, welches zur Verunreinigung des Bodens und des Grundwasser beiträgt

Das hiermit verfolgte übergeordnete Ziel besteht also in der Schaffung eines intakten Abwassersystems zum Schutz der Umwelt und zur Vermeidung unnötiger Kosten. Überprüft werden müssen Schmutz- und Mischwasserleitungen sowie deren Kontroll- und Inspektionsschächte. Reine Regenwasserleitungen müssen hingegen nicht überprüft werden. Doch welche Schäden können überhaupt auftreten? Das hier sind typische Schäden, die im Laufe der Zeit immer wieder mal vorkommen können:

  • Fehlende, verschobene oder verrottete Dichtungen
  • Undichte oder verschobene Rohrverbindungen
  • Risse
  • einwachsende Wurzeln

Was bedeutet das konkret für Sie als Grundstückseigentümer?

Alle Grundstückseigentümer sind gesetzlich für die Dichtheit Ihrer Abwasserleitungen verantwortlich. Ggf. sollten Sie vorhandene Abwasserleitungen auf Dichtheit überprüfen und falls nötig entsprechend sanieren. Dies hat innerhalb festgelegter Fristen zu geschehen. Wie genau diese Fristen und die Prüfung auf Dichtheit geartet sind, erfragen Sie direkt bei Ihrer Gemeinde. Informieren Sie sich jetzt und vermeiden Sie unschöne Überraschungen!

Tipp 1:

Wenn Sie sich bei Ihrer Gemeinde über die Fristen einer Dichtheitsprüfung informieren, bestehen Sie auf eine schriftliche Antwort. So sind Sie im Streitfalle geschützt, da eine Gemeinde für die Richtigkeit ihrer Auskünfte haftbar ist.

Tipp 2:

Besprechen Sie eine geplante Überprüfung vorher mit Ihren Nachbarn. Gemeinsam in Auftrag gegebene Überprüfungen schlagen sich in einem günstigeren Preis für alle Parteien nieder.

Tipp 3:

Wenden Sie sich frühzeitig an den Profi. So geraten Sie nicht an unseriöse Dienstleister mit minderwertiger Leistung bei überhöhtem Preis. Lassen Sie sich nicht von scheinbaren Schnäppchenanbietern verleiten, die unter Umständen unnötige Sanierungsmaßnahmen vor- und Ihnen dafür zu viel Geld abnehmen. Eine fachgerechte und anerkannte Dichtheitsprüfung kann ausschließlich von einem zertifizierten Sachkundigen zur Dichtheitsprüfung durchgeführt werden. Eine fachgerechte Dichtheitsprüfung für ein einfaches Einfamilienhaus beträgt ungefähr 250-600 Euro, wobei der genaue Preis im Einzelfall ermittelt werden muss. Den Nachweis über die Prüfung sollten Sie nach Erhalt Ihrer Gemeinde zukommen lassen.


HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems GmbH & Co. KG